Hauptinhalt

5G und Industrie 4.0

Sächsische Akteure entwickeln Echtzeitsysteme für den globalen Markt

Geht es um die Anwendungsmöglichkeiten von 5G, darf ein wichtiger Bereich nicht vergessen werden: die Industrieautomation. Denn Systeme für Industrie 4.0 müssen autark agieren und drahtlos mit der Umwelt kommunizieren. Voraussetzung dafür ist, dass sie sehr schnell, sicher und zuverlässig funktionieren, und dabei mit sehr wenig Energie auskommen.

Solche innovativen Echtzeitsysteme entwickeln Wissenschaftler gemeinsam mit Industriepartnern an der TU Dresden. Das Projekt »Fast actuators, sensors and transceivers (fast)« wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Zwanzig20-Programmes gefördert.

Das Konsortium, dem mehr als 80 nationale und internationale Unternehmen und Forschungseinrichtungen angehören, will die Technologie- und Marktführerschaft im Bereich der Echtzeitsysteme erreichen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf attraktiven Märkten erhöhen.

Intelligente Roboter, die Menschen unterstützen: Neues Exzellenzcluster CeTI an der TU Dresden arbeitet an einer Zukunftsvision

Mit einem neuen Exzellenzcluster reagiert die TU Dresden auf die fortschreitende Digitalisierung: Das «Zentrum für taktiles Internet mit Mensch-Maschine-Interaktion» (Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop – CeTI) will die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Stufe heben.

Menschen sollen künftig in der Lage sein, in Echtzeit mit vernetzten automatisierten Systemen in der realen oder virtuellen Welt zu interagieren. Voraussetzung dafür sind eine zuverlässige Echtzeit-Kommunikation, intelligente Netze und adaptive Systeme, die unabhängig vom benutzten Gerät funktionieren und an sich verändernde Umgebungen anpassen können.

In absehbarer Zeit wird nicht nur die Produktion, sondern auch unser Alltag von der Unterstützung durch Roboter geprägt sein. Diese Entwicklung wollen Wissenschaftler der TU Dresden im Exzellenzcluster CeTI maßgeblich mitgestalten und damit Dresden auf diesem Zukunftsfeld als anerkannten Forschungsstandort etablieren.

zurück zum Seitenanfang